
Kefermarkt
2. November 2025St. Oswald


St. Oswald bei Freistadt
Durch den erhöhten Standpunkt auf dem Kirchenhügel kommt die Kirche besonders gut zur Wirkung. In den Außenmauern des Chores und des Hauptschiffes sind noch Quadersteine des romanischen Vorgängerbaus eingebaut. Um 1450 wird der gotische Chor errichtet, um 1520 wird das spätgotische Schiff gebaut. Der Chor mit dem Sternrippengewölbe stammt vermutlich vom Baumeister Stephan Klayndl. Das Hauptschiff wird von einem Netzrippengewölbe, das nördliche Seitenschiff von einem Netzrippengewlbe, im Bereich der Empore mit einem Kreuzrippengewölbe überspannt. Der neugotische Anbau fügt sich harmonisch in die alte Bausubstanz. Bei der Inneneinrichtung ist die gotische Oswaldstatue bemerkenswert. Sie stammt vom ehemaligen Hochaltar und befindet sich heute am linken mittleren Pfeiler. Die übrige Ausstattung ist durchwegs neugotisch und stammt vom Linzer Bildhauer Franz Oberhuber (1873-1876). Sehr schön fügen sich auch die Kunstwerke neuesten Datums in die Kirche, wie etwa die Christutsstatue (frühromanisch) und die Monika-Statue (spätromanisch) vom Künstler Christoph Raffetseder oder die 1997 erreichtet 21-Register-Orgel von Reinhold Humer. Die zwei Bronzetore (1989 und 1992) wurden von Profd. Jakob Kopp geschaffen.
Seitenblick in St. Oswald:
• Museum Kirchenhäusl neben der Kirche
• Schnapsmuseum Mittendorfer mit Verkostungsmöglichkeit
• Freilichtmuseum Ledermühle mit vollständig eingerichteter Mahlstube
• Bachpromenade mit Baumquizlehrpfad
